![]() Saftspezialitäten |
Mehr als bloß ein Saftladen Eines Tages beschließt der Papierhändler Heinz Tögel, seinen Winterurlaub in der Steiermark zu verbringen. Dort angekommen, entdeckt er seine noch tiefschlummernde Vorliebe für Säfte aller Art und plötzlich ist an Papier nicht mehr zu denken. |
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![]() Tögel's Saftladen 1.Wiener Mostshop |
Most und Schnaps im "Saftladen" Eine einzige Reise in die Oststeiermark stellte Heinz Tögels Leben völlig auf den Kopf. Fasziniert vom steirischen Most- und Schnapsbauernleben, kehrte der Papierhändler nach Wien zurück. Dort dauerte es nicht lange, bis Herr Tögel beschloss, seinen eigenen Saftladen zu eröffnen. "Ich dachte mir, Moste gibt es hier im Osten noch nicht wirklich, das ist eigentlich eine Marktlücke", so Heinz Tögel. "Zuerst wollte ich nur Moste führen, doch bald wurde ich auf den Schnaps aufmerksam und dachte mir, Most und Schnaps, das passt zusammen." |
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![]() Auch eine Marmeladen-Mini-Boutique ziert Tögels Saftladen. |
Vom Hobby zum Beruf Auf Anfrage kann Herr Tögel alles besorgen, was den Gaumen freut. "Eines Tages kam eine Frau in den Laden und fragte mich 'Hams an Essig?'. Ich meinte 'Geben Sie mir ein bisserl Zeit, ich besorg Ihnen den Essig'. Ich lerne viel und gerne von meinen Kunden", erzählt Herr Tögel. Bald reichten Moste und Schnäpse nicht mehr aus und das Sortiment wurde um verschiedenste Säfte, Schaumweine, Marmeladen und Essige sowie österreichische Weine erweitert. Sogar Seifen finden sich in einem der bunten Regale in "Tögel's Saftladen". |
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![]() Heinz Tögel: "Jedes Gut hat seine eigene Geschichte." |
Ein wahrer "Saftladen" "Einmal saß ich vor dem Fernseher und sah mir die Millionenshow an. Da hieß es in einer Frage: Wie nennt man ein schlecht geführtes Geschäft? Da wurde mir erst bewusst, dass das ein Saftladen ist. Ich dachte mir 'Du lieber Gott, das hab ich schon auf meiner Auslage stehen', aber die Leute nehmen das mit Humor. Eigentlich ist es ja auch ein guter Gag", so Heinz Tögel. |
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Heimische Säfte in allen Varianten Herr Tögel denkt nicht daran, sich zur Ruhe zu setzen. "Ich brauche immer ein paar Eisen im Feuer", weiß Tögel. Wenn er nicht gerade hinter der Theke steht, ist er unterwegs, auf der Suche nach Kleinbauern und deren saftigen Spezialitäten. "Wichtig ist mir, dass nur österreichische Bauernfamilien und ihre Produkte vertreten sind, ich finde die österreichischen Kleinbauern sind förderungswürdig. Nur der Preiselbeersaft ist aus Finnland." |
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| Saftige Schnäppchenpreise Die bunten "Wässerchen" sind natürlich auch zu verkaufen und das zu wahrhaft günstigen Preisen. Ganz nach dem Motto: "Exklusiv und gesund muss nicht teuer sein". "Noch ist es mehr ein Hobby, sie sehen ja, die Leute stürmen den Laden noch nicht", meint der Saftladenbesitzer mit einem Schmunzeln. |
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